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November 2019

20Nov19:30Der Steppenwolf | Mannheim Schauspielhausnach dem Roman von Hermann Hesse

24Nov19:30Der Steppenwolf | Mannheim Schauspielhausnach dem Roman von Hermann Hesse

30Nov19:30Warten auf Godot | Mannheimvon Samuel Beckett im Schauspielhaus

Dezember 2019

04Dez19:30Warten auf Godot | Mannheim Schauspielhausvon Samuel Beckett im Schauspielhaus

11Dez20:00Reise um die Erde in 80 Tagen | Darmstadt StaatstheaterLivehörspiel nach Jules Verne

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Januar 2020

10Jan19:30Judas | MannheimMonolog von Lot Vekemans

20Jan19:00Der Steppenwolf | Mannheim Schauspielhausnach dem Roman von Hermann Hesse

21Jan10:30Der Steppenwolf | Mannheim Schauspielhausnach dem Roman von Hermann Hesse

23Jan19:00Der Steppenwolf | Mannheim Schauspielhausnach dem Roman von Hermann Hesse

24Jan10:30Der Steppenwolf | Mannheim Schauspielhausnach dem Roman von Hermann Hesse

Termine beim Nationaltheater Mannheim

CURRICULUM:
ab Okt. 2018: Ensemblemitglied Nationaltheater Mannheim
Sept. 2014 – Sept. 2018: Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt
bis Juni 2014: Student der Hochschule für Musik, Theater, Medien Hannover

THEATER:
Die Sehnsucht der Veronika Voss | 2019 | NTM | Rainer Werner Fassbinder | R: Jennifer Peterson | Rolle: Max Rehbein u.a.
Warrten auf Godot | 2019 | NTM | Samuel Beckett | R: Sandra Strunz | Rolle: Pozzo
Der Würgeengel | 2019 | NTM | nach dem Film von Luis Buñuel | R: Anna-Elisabeth Frick | Rolle: Doktor
Der Steppenwolf | 2019 | NTM | Roman von Hermann Hess | R: Dominik Günther
Judas | 2018 | Nationaltheater Mannheim | Monolog von Lot Vekemans | R: Philipp Rosendahl
Das weisse Band | 2018 | STD | R: Christoph Frick | Rolle: Arzt u.a.
Der Menschenfeind | 2018 | STD | Komödie von Molière | R: Maria Viktoria Linke | Rolle Philinte
Reise um die Erde in 80 Tagen | 2017 | Livehörspiel Staatstheater Darmstadt | R: Eike Hannemann
Ruf der Wildnis / Stimme des Kapitals | 2017 | STD | Roman von Jack London | R: Christian Weise
Die Orestie (Aischylos) | 2017 | STD | R: G.Rueb | Rolle: Athene
Faust (Goethe) | 2016 | STD | R: B.Bruinier | Rolle: Wagner/Faust
Die Räuber (Friedrich Schiller) | 2015 | STD | R: Christoph Bornmüller | Rolle: Roller
Prometeo, Oper von Luigi Nono | 2015 | STD | R: K.Wiegand | Rolle: Prometeo (Sprecher)
Schulden. Eine Befreiung! (David Graiber) | 2015 | STD | R: M. von zur Mühlen
Bericht für eine Akademie (F. Kafka) | 2015 | STD | R: S. Hintze, R. Lang; S. Koch
Hiob (Joseph Roth) | 2015 | Kammerspiele Bad Godesberg | R: Sandra Strunz | Rolle: Menuchim
Prinz Friedrich von Homburg | 2014/2015 | Staatstheater Darmstadt | R: Juliane Kann | Rolle: Prinz Friedrich
Madame Bovary | 2014 | Staatstheater Darmstadt | R: Moritz Schönecker | Rolle: verschiedene
Paradies | 2014 | Staatstheater Darmstadt | R: Maria Ursprung
Bambiland | Elfriede Jelinek | 2014 | Kulturzentrum Faust | R: Nora Somaini
Nach Moskau? | 2012 | Studiotheater Hannover | R: J. Konieczny | Rolle: Tschebutykin

FILM | TV:
Großstadtrevier | 2018 | Folge 405 | ARD | Rolle: Pfarrer Böhm
Draußen in meinem Kopf | 2018 | Spielfilm | R: Eibe Maleen Krebs | Juna Film | Rolle: Sven
Sturm der Liebe | 2014 | Bavaria Film | Rolle: Tim Adler
Hilft nur Küssen | 2013 | Spielfilm | R: R. Olshan
Vier Tage im Mai | 2011 | R: A. v. Borries | X-Filme
Sturm der Liebe | 2009-10 | Bavaria Film

SPRECHEN:

Lebt! | Sprecher | 2017 | Gedichts-CD | Pelle Pershing (Hrsg.)
Vielfalt macht Schule | Sprecher | 2015 | Film/DVD | 5050media
Populärmusik aus Vittula (Mikael Niemi) | 2015 | Literaturmarathon WDR
Unter Wasser (Chris Inken Soppa) | 2015 | Literaturmarathon WDR
Weine nicht um die vergossene Milch | 2013 | NDR, SWR | R: A. Schumacher
Große kleine Schwestern | 2013 | Feature | NDR | R: L. Koppelmann
Bosnien-Blues | 2013 | Feature | NDR | R: G. Maio
Hommage á Paul Hindemith | 2013 | NDR Radiophilharmonie

SONSTIGE SEIT 2012 GEARBEITETE ROLLEN:
Rotpeter | Bericht für eine Akademie | Franz Kafka
Kreon | Antigoné | Sophokles
Hamlet | Hamlettmaschine | Heiner Müller
Léonce | Léonce und Lena | Georg Büchner
Vater Mutter Kind | Amoklauf mein Kinderspiel | Thomas Freyer
Eraste | Die Lästigen | J.-B. Molière
Gebrüder Moor | Die Räuber | Friedrich von Schiller
Der Falke | Fremdes Haus | Dea Loher
Erste Stimme | Unter dem Milchwald | Dyllan Thomas

PREIS BEIM SCHAUSPIELSCHULTREFFEN:
Die Studierenden des 3. Studienjahres haben in Berlin beim Schauspielschultreffen 2013 mit dem Projekt „Nach Moskau!?“ den Publikumspreis / Preis der Studierenden gewonnen.

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Wer kennt sie nicht, die drei Schwestern und ihre Sehnsucht. „Nach Moskau! Nach Moskau!“ Heraus aus dem eingeschränkten Leben in der russischen Provinz, weg von der herrschsüchtigen Schwägerin, die sie mehr und mehr aus ihrem Haus verdrängt. Weg von dem spielsüchtigen Bruder, der ihren Anteil am Erbe verspielt hat. Nie werden sie nach Moskau kommen. Und auch die zweite Hoffnung auf ein erfülltes Leben durch Arbeit wird scheitern. Eine realistische Bühne, ein kleiner Guckkasten mit zwei Zimmern, Enge. Dann nur das Bett der Schwestern Olga und Irina, ihre Insel im sturmgepeitschten Alltag. Obwohl die Schauspieler vom ersten Akt gerade mal den Schluss andeuten, den vierten hier ganz weglassen mussten, geht nichts vom Kern der Geschichte verloren. Sich selbst betrügen und betrogen werden.

Schön drastisch gelingt den Schauspielern der Versuch im Haus der Schwestern, durch Geselligkeit etwas Heiterkeit, Ausgelassenheit zu beschwören, bis hin zum Tanz von Irina auf dem Tisch. Insgesamt herrscht eine manchmal etwas derbe Tragikomik, ein bisschen viel Russen-Klischee, dann gelingt wieder eine Zartheit, ein hübsch zweideutiges Spiel mit dem Text. Der bemüht sachlich geführte Dialog von Mascha und dem Oberst etwa wird begleitet von sexuellen Handgreiflichkeiten. Sehr komisch! Insgesamt ist die Spielweise des Ensembles etwas zu unterschiedlich, einige neigen zur komischen Nummer, andere füllen ihre Figur mehr psychologisch. Auch bemerkenswert, wie selbstverständlich Samuel Koch in das Ensemble integriert ist. Als illusionsloser Arzt im Rollstuhl zeigt er eine überzeugende Leistung. Er fährt aggressiv, er fährt komisch und immer virtuos. Jeder Blick, jeder Satz kommt ganz von innen, trocken und leise. Große Begeisterung und Preis der Studierenden für einen heiteren, temperamentvollen Tschechow.