[vc_row][vc_column width=“1/3”][wolf_images_slider animation=“fadeInRight” slideshow_speed=“6000” ids=“6674,7031,7034,7030”][vc_column_text]Anfragen an buero@samuel-koch.com[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“2/3”][vc_column_text]TERMINE[/vc_column_text][vc_column_text]

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[/vc_column_text][vc_empty_space height=“64 px”][vc_column_text]„Damit wir uns nicht verlieren“ zum Brief­wechsel 1937–43
»Manchmal graut mir vor dem Krieg, und alle Hoffnung auf eine bessere Zukunft will mir vergehen. Ich mag gar nicht dran denken, aber es gibt ja bald nichts anderes mehr als Politik, und solange sie so verworren ist und böse, ist es feige, sich von ihr abzuwenden …« (Sophie Scholl, 9. April 1940)1937 begann die Freund­schaft, die Liebe zwischen der sechzehn­jäh­rigen Schülerin und dem jungen Leutnant. Mit einer Offenheit und Ehrlichkeit spiegeln sie alle Phasen ihrer Beziehung wider, ihre Entwicklung, ihr Bedürfnis nach Nähe und ihr Bemühen, unter dem Druck der Verhält­nisse die Fähigkeit zu unabhän­gigem Denken und verant­wort­lichem Handeln zu bewahren.Im Winter 1942/43 kämpft die Wider­stands­gruppe »Weiße Rose« mit Flugblättern gegen das NS-Regime; zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad einge­schlossen.
In szeni­scher Lesung: Sarah und Samuel Koch


Hinter­grund­in­for­ma­tionen

Der Brief­wechsel zwischen der Wider­stands­kämp­ferin Sophie Scholl und dem Soldaten Fritz Hartnagel war eine litera­rische Sensation und gewährt einen tiefen Einblick in das Leben im Dritten Reich.Elisabeth Hartnagel geb. Scholl übergab dem Bundes­archiv im Oktober 2012 die private Korre­spondenz ihrer Schwester Sophie Scholl mit Fritz Hartnagel. Die im Rahmen einer Schenkung aus Famili­en­besitz übernom­menen Briefe sind überaus wertvolle Zeugnisse, spiegeln sie nicht nur die innersten Gedanken und Gefühle der heran­wach­senden Sophie in der Beziehung zu ihrem langjäh­rigen Freund Fritz, sondern auch ihre politische Entwicklung, ihren überaus mutigen Wider­stand gegen den Natio­nal­so­zia­lismus wider.Eine Auswahl der Briefe edierte Thomas Hartnagel, Sohn von Fritz Hartnagel, in seiner Publi­kation “Sophie Scholl, Fritz Hartnagel, Damit wir uns nicht verlieren, Brief­wechsel 1937–1943”, erschienen im S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]