• Samuel Koch 05
  • Samuel Koch Lesung Am 11.02.17 In Ludwigshafen In Das Haus
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    Samuel Koch, deutscher Schauspieler, Sarah Elena Timpe, Schauspielerin, bei einer...

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Februar 2018

22Feb(Feb 22)18:05(Feb 22)18:05Damit wir uns nicht verlieren | Sophie Scholl&Fritz HartnagelSzenische Lesung mit Sarah Elena Timpe und Samuel Koch

„Damit wir uns nicht verlieren“ zum Briefwechsel 1937-43
»Manchmal graut mir vor dem Krieg, und alle Hoffnung auf eine bessere Zukunft will mir vergehen. Ich mag gar nicht dran denken, aber es gibt ja bald nichts anderes mehr als Politik, und solange sie so verworren ist und böse, ist es feige, sich von ihr abzuwenden …« (Sophie Scholl, 9. April 1940)1937 begann die Freundschaft, die Liebe zwischen der sechzehnjährigen Schülerin und dem jungen Leutnant. Mit einer Offenheit und Ehrlichkeit spiegeln sie alle Phasen ihrer Beziehung wider, ihre Entwicklung, ihr Bedürfnis nach Nähe und ihr Bemühen, unter dem Druck der Verhältnisse die Fähigkeit zu unabhängigem Denken und verantwortlichem Handeln zu bewahren.Im Winter 1942/43 kämpft die Widerstandsgruppe »Weiße Rose« mit Flugblättern gegen das NS-Regime; zur selben Zeit ist Fritz Hartnagel, Offizier der deutschen Wehrmacht, im Kessel von Stalingrad eingeschlossen.
In szenischer Lesung: Sarah und Samuel Koch


Hintergrundinformationen

Der Briefwechsel zwischen der Widerstandskämpferin Sophie Scholl und dem Soldaten Fritz Hartnagel war eine literarische Sensation und gewährt einen tiefen Einblick in das Leben im Dritten Reich.Elisabeth Hartnagel geb. Scholl übergab dem Bundesarchiv im Oktober 2012 die private Korrespondenz ihrer Schwester Sophie Scholl mit Fritz Hartnagel. Die im Rahmen einer Schenkung aus Familienbesitz übernommenen Briefe sind überaus wertvolle Zeugnisse, spiegeln sie nicht nur die innersten Gedanken und Gefühle der heranwachsenden Sophie in der Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Fritz, sondern auch ihre politische Entwicklung, ihren überaus mutigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus wider.Eine Auswahl der Briefe edierte Thomas Hartnagel, Sohn von Fritz Hartnagel, in seiner Publikation „Sophie Scholl, Fritz Hartnagel, Damit wir uns nicht verlieren, Briefwechsel 1937-1943“, erschienen im S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005.